- Alice Dobias Communications -

Die Entstehungsgeschichte


Als ich noch im Marketing Management für Interior Design gearbeitet habe – beziehungsweise auch schon auf meiner beruflichen Laufbahn davor – hat mich immer der unterschwellige Gedanke begleitet: „Da geht noch mehr“.
Ich habe mir, wenn auch unbewusst die Frage gestellt: „War’s das, ist es das?“
Ich habe gespürt – Nein.

 
 
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Ich wollte mehr – etwas, das in die Tiefe geht.
Ich wollte etwas mit Substanz und Liebe erschaffen, meinem Leben einen höheren Sinn geben, etwas sinnstiftendes geben und bewirken.
Letzteres konnte ich mir zum damaligen Zeitpunkt noch nicht im entferntesten vorstellen, 
war es doch seit langer Zeit mein innigster Wunsch. 
Ich wollte mehr – vom Leben, mehr von mir.
So etwas wie „Berufung“ war damals noch ein Fremdwort für mich.


So ist es dazu gekommen, dass ich „mehr gemacht habe“ – ich habe meinen Full-time Job um die Ausbildung zur Lebens- & Sozialberaterin ergänzt und im Zuge dessen die Lehrgänge als Trainerin, Systemischer Coach und systemischer Business Coach begonnen.
Warum? Ich kann es nicht erklären, jetzt weiß ich, es war der erste leise Ruf auf den Weg in meine Berufung.
Somit hatte ich nicht nur unter der Woche, sondern auch ganztags Samstags und Sonntags etwas zu tun – mehr eben.

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Wenn man mehr macht, rund um die Uhr macht und tut, ständig in Bewegung ist, so dachte ich: „Dann muss sich doch irgendwann der Erfolg einstellen? Dann muss man doch erfüllt sein, vorankommen, ankommen?“
Vor Allem „Ankommen“ gibt es nicht, aber das sollte ich erst später am Jakobsweg herausfinden.
In der Zwischenzeit hatte ich in meinen psychosozialen Ausbildungen das entdeckt, was ich schon immer machen wollte: von Menschen lernen, verstehen, wie Menschen funktionieren und mit Menschen arbeiten.


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 Ich liebte es so sehr über diese Themen zu lernen, dass ich „mehr vom Selben“, - nämlich ein Masterstudium in der Hypnosystemik – draufgepackt habe.
Warum? Das wusste ich nicht, aber etwas in mir hat wieder gerufen: „Alice, das musst Du machen.“ 
Erst später sollte sich herausstellen, dass es maßgeblich meine Haltung zum Leben, sowie Kunden und Klienten geprägt hat.
Einerseits konnte ich nun ausüben, was mich begeistert hat, aber andererseits umkreisten mich die Gedanken, dass ich doch nun endlich erfüllt sein sollte, ich war doch 7 Tage die Woche am Tun?!


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Irgendwann kam ich dann zu dem ernüchternden Punkt, an dem ich ehrlich zu mir war und feststellen musste, dass das gesellschaftlich angepriesene Hamsterrad doch nicht die Erfüllung brachte, nach der ich mich so sehr sehnte. 
Das war die Zeit, in der ich meinen Fulltime-Job nach und nach aufgab und begann, loszulassen:
Ich blieb nach langem Tun und getrieben sein stehen, schaute mich um und stellte das, was meine Umgebung mir, oder ich mir selber über das Leben erzählte, in Frage.
Somit begann ein Prozess, der mich noch phasenweise in die dunkelsten Ecken meines Selbst treten sollte: Mein Weg nach Innen.


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Wie war das damals für mich?
Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben diese unendliche Leere in mir wahrgenommen, die ich durch das „Mehr“ an tun erfolglos kaschieren und betäuben wollte.
Ich bin „gesprungen“, dementsprechend hatte ich das Gefühl, im freien Fall zu sein.
Da war nichts mehr, an dem ich mich festhalten konnte.
Alte Glaubens- und Handlungsmuster baten mir keinen erstrebenswerten Halt mehr, zu sehr wollte ich loslassen, was mir doch keine Erfüllung brachte.


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Zusätzlich waren die Schranken zu meiner Komfortzone hinter mir ins Schloss gefallen.
Ein „Zurück“ und Aufgeben waren keine Option, denn mehr noch als der mit angstbesetzte unbekannte, unbetretene Weg vor mir schmerzte mich die Vorstellung, um das Öffnen dieser Schranken zu betteln.
„Aufgeben ist keine Option.“
„Es gibt nur eine Richtung – und die ist vorwärts“,
würde ich jetzt souverän meinem alten Ich mit auf den Weg geben.
Und: 
„Du musst weitergehen, egal wie schwer es wird.
Folge dem Ruf Deines Herzens, und nicht dem, Deiner Angst.“


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Jetzt, wo ich diese Zeilen so schreibe wird mir bewusst, dass ich im Nachhinein betrachtet genau dieser leisen Stimme in mir gefolgt bin.
Zurück zum Absprung.
Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich, was ich nicht mehr wollte, viel weniger Ahnung hatte ich davon, wo nun die Reise hingehen sollte.
Ja, ich spürte in mir diesen Ruf, aber er war noch viel zu vage, als das ich ihn hätte fassen können.
Gleichzeitig war ich zu dieser Zeit sehr beschämt, ich hatte noch nicht diesen selbstbestimmten und selbstbewussten Drive, den ich mir mit der Zeit zugelegt habe.


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Warum war das so?
Ich habe mir Fragen gestellt wie:
„Was sollen die Leute denken, jetzt, wo ich nicht mehr einem Full-Time Job nachgehe, was soll ich sagen, wenn mich jemand fragt, was ich so machen werde?“
Noch wichtiger: Was wollte überhaupt ICH vom Leben?
Ab nun wurden meine Vorstellungen konkreter:
Ich wollte etwas erschaffen, ich wollte Ich sein, ich wollte authentisch sein.
Ich wollte in dieser Form des Seins etwas in die Welt bringen, an das ich glaube.


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Ja … das weiß ich jetzt weil ich es getan und auf meine Art und Weise umgesetzt habe – aber damals hat sich ein aus Euphorie aufgebautes Luftschloss nach dem anderen die Türklinge in die Hand gegeben, als ich gefragt wurde was ich denn nun genau mache.
„Mich selbstständig machen“, war noch die konkreteste Antwort, die ich ehrlich preisgeben konnte.
Am Beginn dieses neuen Lebenswegs hatte ich mir ein paar Monate Auszeit genommen – man nenne es „Sabbatical“, um es partiell zumindest etwas gesellschaftskonformer auszudrücken.


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Normalerweise denkt man bei Auszeit an Urlaub oder Ähnliches, jedoch war die Füße hochlagern das Letzte, was ich mir vorstellen konnte.
Ich musste in Bewegung bleiben, so stark war der Ruf in mir, nach etwas Neuem:
Ich habe eine Reise angetreten, die ich schon seit Langem in die Tat umsetzen wollte:
Die perfekte Zeit für den Jakobsweg war gekommen.
„Der Weg lehrt uns mehr, als das Ziel“
War eine der vielen Lehren, mit denen ich auf diesem Fußweg von Porto nach Santiago di Compostela beschenkt wurde.
Wir müssen uns nur trauen, loszugehen:
Denn
„Spring, und der Boden wird da sein – denn der schnellste Weg geht immer durch die Angst durch“
Habe ich auch auf meinem Weg gelernt …


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Wenn auch Du springen möchtest, Dich im freien Fall befindest, oder schon am Boden angekommen bist und jemanden brauchst, der Deinen Weg eine Zeit lang begleitet, dann melde Dich bei mir.

Denn das Endprodukt meines neuen Weges war der Beginn meines Unternehmens Alice Dobias Communications.

Gemeinsam gehen wir ein Stück Deines Weges – zum Beginn – oder zu der Verwirklichung Deiner Lebensträume.


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Weil ja – dafür bin ich hier und das ist es, was ich von Herzen gerne mache: Dich persönlich und strategisch auf Deinem Weg in Dein neues Leben zu begleiten.
Auch ich hatte Menschen und Mentoren, die mich begleitet haben, eine von ihnen hat mir dieses Zitat mit auf den Weg mitgegeben:

"Es kann ein großes Unglück für ein Leben sein, seine Berufung nie zu finden.
Das noch viel größere Unglück ist, seine Berufung gespürt zu haben, dieser aber nicht gefolgt zu sein." ...

- Andreas Salcher


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Auch Dir möchte ich etwas mit auf Deinen Weg geben:

Schön, dass Du da bist.
Ich glaube an Dich.

Danke, dass Du meinen Zeilen bis hierher gefolgt bist.
Und zu guter Letzt ..

That’s my story … Was ist Deine?


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